Verfasst von: andyvetterli | Juli 2, 2009

Ich bin untröstlich …

Meine Seele weigerte sich, getröstet zu werden. Psalm 77, 3

Gott hat Vorsorge getroffen, dass es den Seinen nie an stichhaltigem und genugsamem Troste fehle. Er sendet ihnen Tröster, wie sie es nach ihren Umständen bedürfen. Aber sie weigern sich zuzeiten, den lieblichen Tönen zu lauschen, wie eine Schlange, die ihr Ohr verstopft, dass sie nicht höre die Stimme des Zauberers. (Ps. 58,5f). Der HERR hat ihnen vielleicht einen Götzen weggenommen; er enthält ihnen seine fühlbare Nähe vor, damit sie lernen, im Glauben zu leben; er hindert ihre irdischen Aussichten, oder er schreibt Eitelkeit auf alle ihre Kürbisse (Jona 4, 7-8). Sie geben sich zornigem Unmut hin wie Jona, oder sie sinken in düstere Schwermut, oder sie lassen ihren Geist von ungebeugtem Stolz beherrschen, oder sie überlassen sich ganz dem Gram der Rahel, oder sie fallen der Gewalt der Versuchung anheim, oder sie geben sich der Meinung hin, sie hätten kein Anrecht auf irgendwelchen Trost. Das ist falsch, alles entschieden falsch. Schau doch auf das, was dir geblieben ist, auf das, was das Evangelium dir anbietet, auf das, was der Himmel dir sein wird. Der Psalmdichter war von diesem Zustand genesen. Er hatte sich überzeugt, dass er unrecht getan hatte, sich des Trostes zu weigern. Er bereute diesen Fehler. Gesinnung und Verhalten waren bei ihm anders geworden, und er schrieb den Psalm uns zur Unterweisung und Warnung. Man beachte, dass Leute, die auf allen Trost Anspruch haben, oft durch ihre eigene Torheit am wenigsten Trost geniessen. Gottes Kinder sind oft ihre eigenen Quälgeister, indem sie den Kelch der göttlichen Tröstungen von sich stossen, sagend, sie seien dessen nicht wert.  

James Smith, gest. 1862 (Aus C.H.Spurgeon, die Schatzkammer Davids, Band 2, S. 603.)

Verfasst von: andyvetterli | Juni 27, 2009

Michael Jackson

Die Nachricht hat mich schockiert. Michael Jackson ist tot. Ich war nie ein Fan. Aber seine Musik gefiel mir (fast) immer, wenn ich sie im Radio hörte. Ausserdem tat er mir leid. Er tat mir leid mit seinem verunstalteten Äusseren, er tat mir leid mit seinem Affen um und den Klagen am Hals, er tat mir leid in seiner Einsamkeit. Und als ich von der geplanten Tournee hörte, hoffte ich, dass er nochmals erfolgreich sein würde. Und jetzt – zack. Tot.

So kann es jeden von uns treffen. Und dann stehen wir vor dem allmächtigen Schöpfer und Richter. Entscheidend wird dann nicht sein, wie erfolgreich wir waren, wieviele “Franken“ wir auf dem Konto gehabt haben. Wieviel „Wirbel“ oder Luftblasen wir hier veranstaltet haben. Entscheidend wird dann sein, ob wir während unseres Lebens unsere Beziehung zu Gott und unseren Nächsten geklärt hatten. Ob wir als Feinde Gottes in seine Gegenwart gerufen wurden oder mit ihm versöhnt waren.

Denn wir sind von Natur aus Feinde Gottes. In uns wohnt eine angeborene Aversion gegen Gottes Charakter und seinen heiligen Willen, den er in seinem Wort, der Bibel, veröffentlicht hat. Wir geben nicht die Ehre, die ihm allein gehört, wir beten ihn nicht an. Und darum werden wir als Feinde Gottes vor ihm stehen, wenn wir als Feinde Gottes – unversöhnt mit Gott – gestorben sind.

Ob jemand ein Feind Gottes ist oder nicht, kann er daran erkennen, ob er Gott von ganzem Herzen, mit aller Kraft, mit ganzem Verstand und ganzer Seele liebt und seinen Nächsten wie sich selbst. 

Wer alle Gebote Gottes während seines ganzen Lebens völlig gehalten hat, der braucht nicht versöhnt zu werden mit Gott. Wer nie gelogen, gestohlen, beneidet hat, wer nie in Gedanken oder tatsächlich gehasst, getötet oder die Ehe gebrochen hat, der hat von Gott nichts zu befürchten. Für die übrigen ist es schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Wer aber merkt, er braucht Versöhnung mit Gott, für den gibt es Hoffnung, Freude, Freispruch, Gnade, Gerechtigkeit und Friede mit Gott:   

Denn Gott hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, damit er die gerechte Verurteilung und Verdammnis unserer Schuld, unserer Ungerechtigkeit, unserer Sünden, erträgt. Er trug unsere Strafe. Darum starb er am Kreuz. Und wurde wieder lebendig. Und fuhr auf in den Himmel, von wo er gekommen war.

Wer umkehrt von seinem selbstherrlichen und selbstbestimmten Leben und sich Jesus Christus anvertraut, wer sich ihm unterordnet, wer ihn zu seinem Herrn und Gott macht, der wird frei gesprochen und erhält ewiges Leben und eine Liebe zu Gott, die er vorher nicht gekannt hat.  

Tue es jetzt, lieber Leser! Du wirst es nicht bereuen!

Verfasst von: andyvetterli | Juni 18, 2009

David und Goliath

Die Israeliten sahen Goliath und dachten, er ist so gross, wir können ihn nicht besiegen. David sah Goliath und sagte sich, er ist so gross, ich kann ihn nicht verfehlen!

Douglas Wilson

Verfasst von: andyvetterli | Juni 18, 2009

Das 1000 jährige Reich

Das Millenium ist ein 1000-jähriges Reich des Friedens, über das Christen sich gerne streiten.
Douglas Wilson.

Verfasst von: andyvetterli | Juni 10, 2009

Roger Hodgson mit Andy & Esthi

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Verfasst von: andyvetterli | Juni 4, 2009

Die Belehrung nährt welche Hoffnung?

Paulus schreibt im Römerbrief (15, 4), dass alles, was früher geschrieben wurde, zu unserer Belehrung geschrieben wurde. Wir sollen durch die Schriften (hier des AT) belehrt werden. Dabei geht es nicht nur um Wissensaneignung. Wir sollen durch die Ermunterung und Tröstung der Schriften (= die Ausrichtung der Belehrung) die Hoffnung haben. Die Belehrung und Unterweisung in den Schriften dient dem Volk Gottes dazu, in der Hoffnung genährt zu werden. Lesen wir Vers 5, machen wir eine interessante Feststellung. Die Belehrung durch die Schriften vermitteln Ausharren und Ermunterung. Und Gott wird der Gott des Ausharrens und der Ermunterung genannt. Es ist Gott, der die Quelle allen Ausharrens und Ermunterns ist, aber er wirkt dies durch die Belehrung in den Schriften. So wird die Hoffnung genährt. Von welcher Hoffnung ist hier die Rede? Es geht im Zusammenhang um die Hoffnung, dass einst Menschen aus allen Nationen vor Gottes Thron stehen und ihn anbeten werden (15, 6. 10-12)! Bis es soweit ist, ist Ausharren nötig (V.4). Denn noch sehen wir nicht, was einmal sein wird. Doch je mehr wir uns in den Schriften unterweisen lassen, desto mehr wird diese Hoffnung genährt und wir im ausharren gestärkt werden. Wir brauchen die Belehrung, damit wir diese Hoffnung nicht aus den Augen verlieren und unsere Blicke nicht von DVD’s, i-Pods, Sportartikeln, Autos, Geld, usw. geblendet werden.

Verfasst von: andyvetterli | Juni 3, 2009

Der Zweck des ewigen Lebens …

Jesus sagt, „das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Johannes 17, 3). Dieser Vers begleitet mich seit einiger Zeit. Und ich ernähre mich an ihm. Denn es steckt sehr viel in diesem Vers. Man könnte auch übersetzen, “darin besteht der Zweck und Inhalt des ewigen Lebens (Konjunktiv finalis), dass sie dich den allein wahren Gott, je länger desto mehr liebend erkennen“ (Präsens = durativer Aspekt). Allein schon deswegen muss dieses neue Leben ewig sein. Denn Gott ist ewig und unendlich. Ihn zu erkennen dauert eine Ewigkeit. Wir werden immer neue Aspekte Gottes kennen lernen. Wir werden nie ausgelernt haben. Wir werden staunen, lieben, anbeten, staunen, wieder lieben und erneut anbeten. Gerade wenn wir gedacht haben, Gott ein ganzes Stück besser kennen gelernt zu haben, werden wir danach noch ein Stück mehr von ihm erkennen, ihn erneut noch mehr lieben und wieder anbeten! Wir werden nie sagen können: „Schön, jetzt weiss ich aber langsam alles über Gott“.

Wir werden nie sagen können, „mir fehlt der Gottesdienst nicht, denn ich habe schon so viele Gottesdienste und Bibelstunden besucht, ich weiss genug von Gott“. Dies wurde mir vor einiger Zeit von einem älteren christlichen Bruder mitgeteilt, als ich ihn auf das Fehlen im Gottesdienst angesprochen hatte. Meine Güte, hat dieser Mann begriffen, was es heisst, Gott zu erkennen? Hat dieser Mann begriffen, dass Johannes 17, 3 im Präsens steht?  Ist dieser Mann Gott, dass er fertig ist, Gott zu erkennen? Armer Mann. Die Sünde hat ihn geblendet.

Beten wir dafür, dass solchen Geschwistern die Wahrheit über Johannes 17, 3 offenbart wird!

Verfasst von: andyvetterli | Mai 19, 2009

Roger and We

Es hat geklappt. Die Tickets waren am Schalter. Mein Name war auf der Liste. So sassen wir – meine Frau und ich – also im Kongresshaus und warteten bis es begann. Der Saal füllte sich und war zuletzt gerammelt voll. Dann ging das Licht aus. Eine Stimme bat uns, den Star des Abends zu begrüssen. Leichtfüssig, mit einem breiten Lächeln im Gesicht, trat Roger Hodgson auf die Bühne, setzte sich, griff in die Tasten, hielt an und sprach – immer noch lächelnd: „Wisst ihr was ein Fehlstart ist? Das hier ist ein Fehlstart. Wir sehen uns in fünf Minuten“. Technische Panne.

Kurze Zeit später gings los. Roger meinte: „Lass uns ein wenig Musik machen“. Und dann ging es wirklich los. Hodgson wurde unterstüzt von einem jungen Kanadier an Saxofon (drei an der Zahl) Keyboards (mind. zwei an der Zahl) Flügel, zweite Stimme und etwas Percussion. Evan McDonald oder MacDonald hiess er. Er gab alles und war Hodgson in Sachen Können und Bühnenpräsenz ebenbürtig. Obwohl er sich anständig zurück hielt und dem gealterten Star den Vortritt liess. Der Sound war glasklar. Beide hatten Spass am Abend und waren mit ganzem Herzen bei der Arbeit. Sie spielten sie alle: Fools Overture, Logical Song, School, Breakfast in America, Child of Vision (mit Wahnsinns-Flügelsolo des Kanadiers), give a little bit, even in the quitest moments, etc. Hodgson wechselte zwischen dem riesigen alten Keyboard (vermutlich noch aus den 70ern), zwei zwölfsaitigen Gitarren und dem grossen Steinway-Flügel hin und her. Die Mischung war gut, die Songs gut gemischt. Grundsätzlich kritisch gegenüber Stars ohne Band, war ich überrascht, dass es an fast nichts fehlte. Nur hier und da ein vulminanter Einsatz des Drummers. Der ja nicht vorhanden war. Freude, Gänsehaut und feuchte Augen wechselten sich während zweieinhalb Stunden ab. Während eines Songs fragte mich meine Frau: „Lachst du?“ Nein – ich war verzückt. Zwischen den Songs gab es immer wieder einige kurzen Ansagen. Die meisten Musiker können ja eines NICHT. Lieder ansagen. Hodgson machte nicht viele Worte, dafür war er auch nicht peinlich: „Ich weiss beim besten Willen nicht mehr, was ich mir beim nächsten Song eigentlich gedacht habe…“, „Viele Lieder schrieb ich in der Zeit, als ich vom Teenager zum jungen Mann heranwuchs. Das dauerte etwa 20 Jahre“. Rufe aus dem Publikum nahm er auf: „Vor ein paar Jahren veröffentlichte ich ein Album …. „ - Zwischenruf  - “ … oh, du scheinst eins gefunden zu haben …“

Auf der Bühne standen sieben Bäume im Hintergrund. Sie sorgten neben ein wenig Nebel und bescheidenen Lasereffekten für die visuelle Stimmung. Die allerdings nicht wirklich notwendig war. Denn Roger Hodgson und Evan Macdonald waren da. Und sie waren es 100%. Und sorgten für 100% Stimmung.

Das Publikum bestand hauptsächlich aus gealterten Teens & Twens. Und einigen Söhnen und Töchtern. Nach dem Motto: „Komm, mein Sohn, meine Tochter, ich zeig dir jetzt mal, was ECHTE Musik ist“. Ihr wisst was ich meine: Die Frisur noch ganz im 8oer Stil, aber mit einigen Falten an Hals, Gesicht und Armen. Die grauen Stränen mehr oder weniger geschickt mit aufdringlichem Schwarz oder blassem Wassertoff gefärbt. Wie auch immer, wir hatten Spass. Wir waren gestern Abend alle im Sommer ’83 am Supertramp-Konzert. Dann wieder waren wir bei Roger im Wohnzimmer, der uns etwas von sich mitteilte.

Dann - nach fast drei Stunden – war alles vorbei. Der Saal begann sich rasch zu leeren. Nur ein paar glückliche Gewinner – 15 an der Zahl - versammelten sich am Bühnenrand um auf weitere Anweisungen zu warten. Wir wurden zum Backstage-Bereich gebracht. Dort mussten wir warten. Es folgten kurze (und unnötige) Befehle vom Mangement: „Keine Autogramme, keine Fotos“. Nach etwa 15 Minuten betrat Hodgson dann den Raum. Jeder Einzelne durfte ihm kurz die Hände schütteln, etwas Small-Talk machen, sich mit ihm ablichten lassen und dann den Raum wieder verlassen.  

So traten wir also zu Roger, meine Frau und ich. Ich bedankte mich für die grossartige Show, sagte ihm, dass ich mich heute Abend ganz wie bei ihm zu Hause gefühlt hätte und dass ich ihm ein kleines Geschenk mitgebracht habe, dass „i’d like to ’give a little bit of my love to you’ „. Er nahm das evangelistische Büchlein („if you could ask God one question…“ – Christianity explored) überrascht entgegen und bedankte sich. Dann „Smile“, dreimal Klick und tschüss - „God bless you, Mr. Hodgson“.   

Beten wir, dass er das Büchlein liest und Antworten findet, auf Fragen, die er sich noch immer zu stellen scheint. Gott gab ihm viele Talente. Es wäre gut für ihn und richtig, wenn er sie ganz zu GOTTES EHRE einsetzen könnte. Ich denke, ich gewann diesen Wettbewerb nicht umsonst. Meine „Mission“ ist beendet, mein Gebet geht weiter.

Verfasst von: andyvetterli | Mai 14, 2009

Das Schicksal der Verdammten und unsere Freude Teil III

Im letzten Artikel zum Thema habe ich aufgezeigt, dass die Schrift darauf hinweist, dass wir die Verlorenen nicht vergessen werden. Wir werden wissen, wer verloren ist und wir werden sie auch sehen können. Und hier taucht die Frage auf, wie wird uns das emotional berühren? Da wir nicht mehr traurig sein werden, wie wird uns das Schicksal der Verdammten berühren? Jemand hat mir mal gesagt: „Ich werde mit Bestimmtheit nie froh sein können, wenn ich sehe, wer alles verdammt werden wird“. Und ich kann diese Aussage gut verstehen. Doch was sagt die Schrift?

Zunächst muss gesagt werden, dass wir als gefallene Wesen manchmal auch falsches Mitleid haben. Als ich den Thriller “Heat“ sah, ertappte ich mich dabei, wie ich mich keineswegs darüber freute, dass der mehrfache Raubmörder gefasst und hingerichtet wurde. Im Gegenteil, ich hoffte, dass der Gangster es schaffen würde. Ich hoffte schon zu Beginn, dass die Bankräuber davon kamen. Und sie schafften es. Aber nur sehr knapp.  Und ganz am Schluss in den letzten fünf Minuten, eine dumme Fehlentscheidung führte dazu, dass Pacino (der Gute) deNiro (den Bösen) in die Enge trieb und erlegte. Da sass ich nun, völlig enttäuscht darüber, dass dem Schurken Gerechtigkeit widerfahren war. Aber das ist nicht alles. Wäre Pacino (der Gute) erschossen worden und deNiro (der Böse) davon gekommen, ich hätte erleichtert aufgeatmet. Aber das ist noch immer nicht alles: Ich bin sogar fähig Osama bin Laden sympathisch zu finden und mit Adolf Hitler Mitleid zu haben (ohne natürlich ihre Gräueltaten jemals gutheissen zu können oder Verständis dafür aufzubringen. DAS sei Ferne!) 

Nun - im Himmel wird alles anders sein. Unsere eigene Sünde wird uns da nicht mehr anhaften. Wir werden vollkommen sein in unserem Denken und Fühlen. Wir werden völlig mit Gott übereinstimmen. Kein falsches Mitleid mehr. In der Offenbarung wird uns beispielsweise an mehreren Stellen gezeigt, dass wir jubeln werden, wenn Gott sein Gericht ausführt. In Kapitel 18 lesen wir vom Gericht über „Babylon“. Wir lesen, wie die Leute trauern, weinen und wehklagen über das Schicksal „Babylons“.

Aber die Heiligen, die Apostel und die Propheten werden aufgefordert, sich über das Schicksal all dieser Menschen zu freuen! Wir dürfen uns nicht täuschen, weil hier von einer Stadt die Rede ist. Es geht nicht um Häusermauern, Strassen und Marktplätze, sondern um die Bewohner dieser Stadt. Und nachdem diese Stadt von Gott zerstört wird, jubelt eine riesige Volksmenge im Himmel. Sie jubelt über das gerechte Gericht Gottes! Und eine Stimme fordert die grossen und kleinen Knechte Gottes auf, zu jubeln und Gott zu loben.

Weiter: In Offenbarung 15 lesen wir, dass Johannes ein gläsernes Meer mit Feuer vermischt sieht. Und am Strand dieses “Meeres“ oder besser dieses „Feuersees“ stehen die Überwinder. Und was tun sie dort? Sie singen das Lied des Moses und des Lammes. Sie loben Gott für seine mächtigen Taten: Gross und wunderbar sind deine Werke. Diese Szene erinnert nicht zufällig an das Volk Israel, dass am Ufer des Schilfmeeres steht und zusieht, wie die ägyptische Armee in den Fluten ertrinkt. Auch dort freut sich das Volk über diesen Sieg und singt Gott ein Lied.

Aus diesen Stellen wird meines Erachtens folgendes deutlich: Die Erlösten freuen sich in der Ewigkeit darüber, dass Gott die Gottlosen und Ungläubigen gerecht richtet. Sie sehen die Gottlosen in ihrer Pein und Qual und werden darüber nicht traurig sein, sondern Gott preisen, dass er gerecht ist. Und sie werden vermutlich Gott um so mehr lieben, weil sie wissen, dass ihnen das gleiche hätte widerfahren können.

Ich sehe allerdings keinen Hinweis darauf, dass das Schicksal der Verdammten andauernd vor den Augen der Erlösten sein wird. Denn die Verdammten sind „draussen“, da wo die Erlösten ja eben gerade NICHT sind. So wird unsere Freude vollkommen sein. Die Freude an Gottes Gnade und die Freude an Gottes Gerechtigkeit. Der Gedanke an die Hölle und der Blick auf die Verdammten wird uns nicht betrüben, sondern wird in einen Akt der Anbetung verwandelt werden. Und die Folge dieser Anbetung ist vollkommene Freude.

Verfasst von: andyvetterli | Mai 13, 2009

Andy meets Roger!

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Nein, das ist nicht der Hauptdarsteller eines neuen Jesus-Films. Das ist Roger Hodgson. Nein nicht der ehemalige Trainer Hodgson der Schweizer Nati, sondern der ehemalige Sänger, Gitarist und Keyboarder von Supertramp. Wie kommt dieser Hodgson in diesen Blogbeitrag? So fing alles an: Ab und zu darf es sein. Da mache ich einen Wettbewerb – und gewinne auch tatsächlich etwas. So ist es mir jetzt ergangen. Am kommenden Montag darf ich zu Füssen Roger Hodgsons sitzen – dem ehemaligen Tenor von Supertramp – richtig, dem „Dreeeeeamer!“ – und in nostalgischen Gefühlen schwelgen, wenn er alte Supertramp-Hits zum Besten geben wird: „Hide in your Shelf“, „school“, “even in the quitest moments“, „give a little bit“, usw. Da werden alte Erinnerungen wach. Erinnerungen an die unzählbaren Stunden, in denen ich auf meinem Bett lag und Suptertramp hörte, Supertramp fühlte und Supertamp sang. Erinnerungen an meine Art, englisch zu lernen: Indem ich mit dem „Langenscheid“ Supertramp-Texte übersetzte. Und eine trübe und betrübliche Erinnerung an das Konzert in Basel im Sommer 1983, wo ich zwar anwesend war, aber leider zu abwesend, um wirklich etwas mitzubekommen. Umso mehr freue ich mich jetzt, mit offenen Ohren und klaren Sinnen zu geniessen. Die Musik und die total unmännlich hohe Stimme, die mir bei Männern eigentlich nicht gefällt, fasziniert mich trotz allem noch heute. Der neue Tenor bei Supertramp wirkt langweilig und fade. Es fehlt im das gewisse Etwas. Roj hat es! Was aber noch besser ist, ich werde nicht nur gratis ans Konzert (die viel zu hohen Preise hätte ich mir nicht geleistet), ich darf Roger H. sogar meeten and greeten. So wurde mir versprochen. Nun warte ich auf den definitiven Bescheid von „Good News“ und wenn es dann wirklich soweit kommt, wenn ich ihn dann also treffen darf, werde ich ihm ein kleines Geschenk mitbringen. Als Zeichen meiner Bewunderung seiner musikalischen und lyrischen Talente, wie auch als Zeichen meiner Sorge um seine Seele …

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